Wie schön, dass du hier bist und mehr über mich erfahren möchtest. Gerne erzähle ich dir von meinem Weg zur Musik.
Seit Sommer 2022 bin ich selbstständig und verdiene meinen Lebensunterhalt mit Handpanunterricht und -musik. Als ich diesen Schritt gegangen bin, folgte ich einem inneren Kompass – einem Gefühl, das mich leitete ohne es beschreiben zu können.
So kamen viele Menschen in meinen Unterricht. Dabei fiel mir auf, dass es häufig Menschen waren, die an irgendeinem Punkt im Leben, das eigene Musizieren fast aufgegeben hätten. Und das konnte ich wirklich gut verstehen. Denn auch ich habe lange gebraucht, um Vertrauen in meine eigene Musikalität zu finden.
Heute, einige Jahre später, kann ich in Worte fassen was mein Herzensanliegen ist: Mit meinem Handpanunterricht biete ich Menschen – unabhängig von ihren Vorkenntnissen – einen Raum an, der dazu einlädt, den eigenen Zugang zur Musik zu entdecken und zu entfalten.
Meine ersten Schritte – mit Blockflöte und Klarinette – fühlten sich für mich nicht wirklich stimmig an. Ich konnte zwar Noten lesen und alles vom Blatt spielen, doch die Musik berührte mich nicht.
Als ich dann mit 12 Jahren in einer Sambagruppe zu trommeln begann, spürte ich zum ersten Mal diese lebendige Energie des freien, intuitiven Spielens. Davon wollte ich mehr, viel mehr.

Die Faszination blieb. Mit Mitte zwanzig nahm ich meinen Wunsch schließlich ernst. Ich ging nach Hamburg und studierte Musikpädagogik, Hauptfach Rhythmik. Später folgte ein Grundstudium für Drumset Jazz und ich spielte in unterschiedlichsten Bands. So eröffnete sich mir die Improvisation aus verschiedenen Perspektiven, und ich konnte meine Fähigkeiten nach und nach erweitern.
Doch etwas fehlte. Ich hatte nicht das Gefühl, meine eigene Musik gefunden zu haben.

2017 begann ich schließlich eine Ausbildung für Musiktherapie. Darüber lernte ich ein neues Instrument kennen: die Handpan. Parallel dazu änderte sich in dieser Zeit mein innerer Glaubenssatz. Aus „Ich kann das nicht“ wurde „Ich probiere, was jetzt möglich ist."
Also legte ich mit der Handpan los. Ich experimentierte mit Rhythmen, die ich kannte und schaute mir an, was andere spielten. Ich entwickelte erste Improvisationsstrukturen und machte damit Straßenmusik in Hamburg.

Inzwischen habe ich ein großes, flexibles Repertoire im Gepäck. Ich passe meine Musik den unterschiedlichsten Situationen an: spiele auf der Straße oder Konzerte, begleite Tanz oder Meditationen, leite Mantras oder genieße die Handpanklänge für mich alleine.
Es fühlt sich großartig an, mit der Handpan loszugehen und zu wissen, dass ich für jeden Moment die passende Musik finden würde. Ich habe mein Instrument und meine Art Musik zu machen gefunden.


Auch im Unterrichten beobachtete ich, wie sehr es Menschen berührte, wenn sie selbst musikalisch kreativ werden konnten. So begann ich schon im ersten Studium Spielanregungen zu sammeln, die das Improvisieren für Laien zugänglich machten. Später schrieb ich meine Diplomarbeit über das Vermitteln von Improvisation. Dabei erkannte ich: Jeder Mensch kann das Improvisieren auf einem Instrument erlernen.
Inzwischen habe ich viel Erfahrung darin, Menschen auf ihrem Weg zur eigenen Musikalität zu begleiten. Die Handpan ist dafür besonders gut geeignet: intuitiv zugänglich und voller klanglicher Möglichkeiten. Mein Unterricht ist ganzheitlich, fachlich fundiert und in kleinen Schritten aufgebaut. So kann sich innerer Druck lösen. Statt dessen entstehen immer wieder Momente von Freude, Flow und Verbundenheit.
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn du bis hierhin gelesen hast, fühlst du dich vielleicht angesprochen. Wenn du magst, melde dich gerne bei mir.
Herzliche Grüße,
Petra
Dozententätigkeit für Landesmusikakademie Hamburg, HfMT Hamburg, Pandala Festival, Sound-Sculpture Festival
Sphärische Klänge, lyrische Melodien, groovige Rhythmen - mehr über meine Musik, Konzerte und Booking findest du auf einer anderen Webseite:
